Re: Welches Samthäubchen?

Andreas ⌂, (vor 3497 Tagen) @ UmUlmHerum

Hallo miteinander!
Zur Zeit bin ich wieder in Uffing am Staffelsee (Obb.), heute habe ich mir
endlich mal 2...3 Std. Wald gegönnt. Die Waldböden sind sehr trocken, aber
auch in anmoorigen Bereichen bei artesischen Hangquellen wächst einfach
NICHTS Pilziges. Trotz verschiedener Biotope habe ich nur genau zwei
verschiedene Arten mit Hut & Stiel gesehen: einen (in Zahlen: 1)
Fichtenzapfen-/Nitrat-Helmling – bereits luftgetrocknet, und eine
Ansammlung dieser Conocybe. Gleich vorweg – ich habe weder Literatur noch
Mikro dabei.
Habitat: In fortgeschrittener Verrottung befindlicher großer Haufen aus
Moor-Grasschnitt, etwas Rinderdung mit Stroh, Moos aus dem Vertikulierer.
Auf der Ostseite des Haufen wuchsen entfernt-gesellig oder vereinzelt an
die 30 dieser Pilzchen zwischen Moos, Brennnesseln, keimenden Springkraut
etc. Der Platz befindet sich zwischen einer geschotterten Forststraße und
einem älteren Fichtenforst auf gut 660m NN.
Hygrophane Hüte (fuchsig-braun bis mittel-beige), jung + feucht speckig,
älter gerieft, anfangs kegelig, später ausgebreitet mit Buckel, Rand weiß
beflockt, Ø 0,8 - 2 cm.
Lamellen bauchig, ausgebuchtet breit angewachsen, Lamellenschneiden hell (da
werden sich heftig viele Zystiden befinden, vermute ich).
Stiel fein genattert, an der Basis schwach verdickt und heller (weißlich).
Den Rest, z.B. genauerer Habitus, Farben sieht man ja auf den Fotos.
Traut sich jemand einen Tipp zu?
Merci & viele Grüße – Rika

Hallo Rika,

das dürfte Pholiotina brunnea sein.

beste Grüße,
Andreas


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