Re: Rätselhafter Täubling

Axel Schilling ⌂, (vor 3398 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,
die FeSO4-Reaktion schließt R.faginea aus, an die man auch hätte denken können. Die gelbe Lamellenfarbe einen Tag später schließt definitiv R.velutipes aus.
Guajak ist, wie du schreibst, ohne Reaktion und auch die Lamellenzystiden sind reichlich vorhanden (in SV, siehe Bildanhang). Wenn ich lange genug auf ein Stück rumkaue und es groß genug ist und mir gesagt wird, dass es schärflich schmecken soll - dann vielleich schmeckt es schärflich.
Grüße,
Axel

Hallo,
ich hätte auch zunächst an R. velutipes gedacht.
Neben der FeSO4-Reaktion, die mir jetzt nicht wirklich weiterhilft, wäre die
Guajak-Reaktion spannend. Ich vermute mal, dass die komplett negativ
ausfällt?
Du sagtest, der Pilz sei komplett mild - aber kratzt er nicht vielleicht ein
wenig bis deutlich im Hals wenn man etwas davon mit dem Speichel
verschluckt?
Um Rauszubekommen ob er das ist, denn ich denke, genügt ein kurzes
Lamellenquetschpräparat in Wasser und die Makrozystiden würden in sofort
entlarven ....
Aber da du ja auch "und es zeigte sich noch etwas" abhebst, und
damit eventuell die gelbliche Tramaverfärbung meinst, bin ich mir nun doch
wieder unschlüssig ...
beste Grüße,
Andreas

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