Spätes Glück im Taunus (18.11.)

Wolfgang Barina ⌂, (vor 8744 Tagen)

Hallo, Ihr Lieben,
da hier langsam der Abspann zur Pilzsaison in Sachen grosse Trophäen zu laufen
scheint, auch von mir noch die nachgereichte Meldung, dass es in den letzten
beiden Wochen in den Taunus-Revieren noch einmal richtig schöne Steinpilze
gegeben haben muss. Es hat immerhin dazu gereicht, dass mir noch am Sonntag
vormittag (18.11.!!) ein paar wunderschöne mittlere Ex. und ein völlig
madenfreier Riese in die Hände gefallen sind. Ein Trauerspiel waren allerdings
die in Mengen herumstehenden und -liegenden weissgrauen "Wasserleichen".
Offenbar ist die letzten beiden Wochen niemand mehr losgezogen. Da hätte
es sicher um dem 10. herum fette Edulis-Beute gegeben. Schade.
Komplettiert wurde mein Korb durch zwei Handvoll Semmelstoppelpilze, einige
gerade noch brauchbare Maronen und fertig. Ich habe ein paar Teigtaschen
gefüllt, lecker.
Aber wenn ich aus dem Fenster schaue; will ich gar nicht glauben, dass
es jetzt wirklich vorbei ist. Vielleicht lauf ich nochmal los.
Wenn's noch was gibt, werde ich berichten.

Gruss, Wolfgang

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Re: Spätes Glück im Taunus (18.11.)

Christian Hähnlein, (vor 8744 Tagen) @ Wolfgang Barina

Hi Wolfgang

Ja ja das warme Rhein-Main-Gebiet!!! Hab auch letztes Wochenende im Taunus bei Schlangenbad zwei Körbe voll Steinpilze gefunden!!! Einer hatte 880 Gramm und keine Made (hab leider keine Digicam). Dieses Jahr sind die Steinis an Stellen gewachsen, an denen die letzten Jahre keine standen. An meinen normalerweise "sicheren" Geheimstellen war überhaupt nichts! Vielleicht schadet das übermäßige sammeln im Laufe der Jahre dem Myzel?? Poste doch mal bitte das Rezept für die Teigtaschen.

Gruß Christian

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Das Foto zum Glück *PIC*

Wolfgang Barina ⌂, (vor 8744 Tagen) @ Christian Hähnlein

[image]

Die Teigtaschen waren einfach Nudeltaschen (100 gr Weizenmehl auf 1 Ei, Prise Salz, ein wenig Öl), den Teig mit der Maschine sehr dünn auswalzen. Die Pilze in kleine Stücke geschnitten, in Öl angeschwitzt, nach Belieben mit Zwiebeln, Petersilie, Knoblauch abgeschmeckt. Aus dem Teig mit ca. 8 cm runde Scheiben ausstechen, füllen, zu Halbmonden formen, die Ränder mit den Fingern festdrücken (wie Südtiroler Schlutzkrapfen) und fertig und ab ins heisse Wasser. Annschliessend mit brauner Butter übergiessen, nach Belieben Parmesan und dazu ein frischer Salat .....

Guten Appetit, Wolfgang

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Na klar, "Schlutzkrapfen" kennt doch jeder! *oT*

dbw, (vor 8744 Tagen) @ Wolfgang Barina

- kein Text -

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Re: Das Foto zum Glück

Rainer_aus_AC, (vor 8744 Tagen) @ Wolfgang Barina

...den Teig mit der Maschine sehr dünn auswalzen ...

Frage von jemandem, der "Schlutzkrapfen" nicht kennt (und bisher
auch keine Ravioli selber gemacht hat):
Was für eine "Maschine" ist da gemeint?

Grüße, Rainer.

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Maschine für Schlutzkrapfen

Wolfgang Barina ⌂, (vor 8742 Tagen) @ Rainer_aus_AC

Die normale Nudelmaschine.
"Schlutzkrapfen" ist ein lokaler Ausdruck (Tirol/Südtirol) für etwas,
das man anderswo Ravioli, Maultaschen oder sonstwie nennt. Wie immer
unterscheidet sich das durch die Teigmischung (gerne mit Roggen- oder
auch Buchweizenmehl) und durch die Form der Teigtasche und die Füllung.
In Südtirol werden sie zu Halmonden geformt, deren Rand mit den Fingern
angedrückt wird. Hinein kommt gerne Spinat, aber auch Süsses wie Mohn
oder Nüsse. Und drüber gibts gebräunte Butter und/oder Parmesan.
Wolfgang

Frage von jemandem, der "Schlutzkrapfen" nicht kennt (und bisher
auch keine Ravioli selber gemacht hat): Was für eine "Maschine" ist
da gemeint?
Grüße, Rainer.