Hallo Rainer,
bei der theoretischen und praktischen Suche nach potenziellen Morchelgründen
[bisher natürlich erfolglos ...
] stellt sich mir die Frage, woran man
in dieser blattlosen Zeit eigentlich Eschen einigermassen sicher erkennen
kann...??? Mein Baum-Bestimmungsbuch (das mit dem "3-er Check")
hilft in dieser Jahreszeit auch nicht weiter. Wenn mir jemand einen guten
Tipp geben könnte, wäre das klasse.
Eschen erkennt man an den gekringelten Zweigenden, die gehen meist so ein bißchen nach oben wie ein angefangener Kringel. Rosskastanien machen das auch haben aber andere und dickere Blattknospen, allerdings stehen die zumindestens hier selten im Wald rum, so daß die Verwechslungsgefahr nicht so groß ist (im Biergarten wirds aber wahrscheinlich keine Esche sein
). Die Rinde junger Eschen ist grau und glatt, während die älterer Eschen rissig wird und oft, aber nicht immer, von sehr vielen, häufig kreisförmigen Flechten verziert wird.
NB: Es mag natürlich sein, dass mir die Kenntnisse über Eschen auch nicht
wirklich bei der Morchelsuche helfen. Zum Beispiel, weil es ausser auf
Aldi-Parkplätzen in der Nordeifel gar keine Morcheln gibt (?). Aber
momentan ist allein die Illusion, es könnte was nützen, motiverend genug

Spitzmorcheln, deren Jahreszeit ja gerade kommt finde zumindestens ich nicht unter Eschen, sondern an abgestorbenen Wurzeln von gefällten Fichten (wir vermuten wenigstens, daß es die abgestorbenen Wurzeln sind, nix genaues weiß man ja nicht
). Elfi hat da wohl andere Erfahrungen aber die findet ja überall Morcheln
. Speisemorcheln haben auch in wärmeren als hiesigen bayrischen Gefilden noch ein bißchen Zeit unter den Eschen zu erscheinen, du hast also noch Zeit zum Üben. Spitzmorcheln auf RIndenmulch brauchen ebenso noch ein bißchen Zeit.
Und ansonsten kann ich nur sagen, man muß nur unter hunderte von Eschen gucken um eine mit Speisemorcheln zu finden
. Hier (in meiner näheren Region) sind sie bislang jedenfalls erheblich schwieriger zu finden als die Spitzmorcheln.
Viel GLück
Birgit