Morchelrezept zur Saison *PIC*
Das Rezept ist aus dem Internet
Morcheln im
Toastbrot-Körbchen
Klassiker
Für 4 Personen
8 Toastbrotscheiben «Pain carré»,
ca. 12x12 cm gross, 5 mm dick
30g Butter, weich
Morchelsauce:
350-400 g frische![[image]](http://www.brueckenbauer.ch/INHALT/9919/19rez.jpg)
Morcheln oder 35-40 g getrocknete Morcheln
3 Bundzwiebeln
Butter zum Dünsten
1,5 Esslöffel weisser Portwein oder trockener
Weisswein
2,5 dl Gemüsebouillon
200 g Crème fraîche
1 Teelöffel Kräutersenf
Salz, Pfeffer
1-2 Bund Schnittlauch
Den Backofen auf 225 Grad vorheizen. Rinde der
Toastbrotscheiben wegschneiden, dann die Scheiben
buttern. Je eine Scheibe in ein ofenfestes
Portionenförmchen (Soufflé-förmchen oder
Madleines) oder in die Vertiefung des Muffinbleches
drücken. Mit einem zweiten Förmchen beschweren.
In der Mitte des Ofens ca. 7 Minuten backen.
Herausnehmen, etwas auskühlen lassen, dann die
«Körbchen» aus den Förmchen
nehmen.
Für die Morchelsauce die frischen Morcheln je
nach Grösse halbieren, vierteln oder ganz lassen und
sehr gründlich waschen. Getrocknete Morcheln in
lauwarmem Wasser einweichen, abgiessen und gut abtropfen
lassen. Bundzwiebeln mit etwas Grün fein
hacken.
Zwiebeln in Butter glasig dünsten. Morcheln
beifügen, kurz mitdünsten. Mit Portwein
ablöschen und einkochen. Bouillon dazugiessen. Bei
kleiner Hitze zehn Minuten halbbedeckt köcheln.
Crème fraîche dazugeben, mit Senf, Salz und
Pfeffer würzen. Nur noch kurz köcheln.
Zum Servieren die Toastbrotkörbchen auf
vorgewärmte Teller anrichten. Die Sauce
einfüllen, mit feingeschnittenem Schnittlauch
bestreuen.
Dazu passt Mischsalat.
Varianten:
Morcheln durch gemischte Pilze ersetzen.
Schnittlauch durch Kerbel und wenig Minze
ersetzen.
den Wein weglassen, dafür die Sauce mit zwei bis
drei Teelöffel Kräuter- oder Estragonessig
ab-schmecken.
Crème fraîche durch Joghurt nature ersetzen.
Dann nur noch vorsichtig erhitzen, damit die Sauce nicht
gerinnt.
Küchenpraxis
Die Toastbrotscheiben dürfen nicht zu trocken sein,
(nicht ausgepackt liegenlassen) sonst lassen sie sich nicht
in die Förmchen drücken. Allenfalls mit wenig
lauwarmem Wasser besprühen.
Toastbrotscheiben mit samt dem Rand buttern und im Ofen
oder in der Bratpfanne golden rösten.
Als Vorspeise reicht die halbe Menge.
Info
Frische Morcheln sind sehr begehrte und
entsprechend teure Frühjahrspilze; die
Erntezeit dauert etwa von März bis Mai. Ob
frisch im Laden, auf dem Wochenmarkt gekauft oder
selbst gesucht, meist handelt es sich um die Sorten
Speisemorchel oder Spitzmorchel. Typische Merkmale
sind bei beiden Sorten die wabenartigen Hüte.
Unterschiedlich sind jedoch ihre Formen und die
Farbe:
Die Speisemorchel (Morchella esculenta) hat
einen kugeligen, honiggelben bis dunkelbraunen Hut.
Die Spitzmorchel (Morchella conica) ist
kegelförmig, und ihre Farben reichen von
Graubraun bis Schwarzbraun.
Ungeübte Pilzsammler haben ihre liebe
Mühe, Morcheln in Laubwäldern
aufzuspüren. Da die Farbe der Pilze sich den
Farbtönen des abgefallenen Laubes anpasst,
entgehen sie leicht der Aufmerksamkeit des
Sammlers. Zum Glück gibt es ja auch
getrocknete Morcheln zu kaufen. In lauwarmem Wasser
eingeweicht und gründlich ausgespült,
sind sie mehr als nur Ersatz für die frischen
Pilze.
Übrigens: Rohe Morcheln sind giftig! Erst
das Kochen macht sie für uns geniessbar.