Morchelrezept zur Saison *PIC*

bleem, (vor 9693 Tagen)

Das Rezept ist aus dem Internet

Morcheln im

Toastbrot-Körbchen

Klassiker

Für 4 Personen

8 Toastbrotscheiben «Pain carré»,

ca. 12x12 cm gross, 5 mm dick

30g Butter, weich

Morchelsauce:

350-400 g frische[image]

Morcheln oder 35-40 g getrocknete Morcheln

3 Bundzwiebeln

Butter zum Dünsten

1,5 Esslöffel weisser Portwein oder trockener

Weisswein

2,5 dl Gemüsebouillon

200 g Crème fraîche

1 Teelöffel Kräutersenf

Salz, Pfeffer

1-2 Bund Schnittlauch

Den Backofen auf 225 Grad vorheizen. Rinde der

Toastbrotscheiben wegschneiden, dann die Scheiben

buttern. Je eine Scheibe in ein ofenfestes

Portionenförmchen (Soufflé-förmchen oder

Madleines) oder in die Vertiefung des Muffinbleches

drücken. Mit einem zweiten Förmchen beschweren.

In der Mitte des Ofens ca. 7 Minuten backen.

Herausnehmen, etwas auskühlen lassen, dann die

«Körbchen» aus den Förmchen

nehmen.

Für die Morchelsauce die frischen Morcheln je

nach Grösse halbieren, vierteln oder ganz lassen und

sehr gründlich waschen. Getrocknete Morcheln in

lauwarmem Wasser einweichen, abgiessen und gut abtropfen

lassen. Bundzwiebeln mit etwas Grün fein

hacken.

Zwiebeln in Butter glasig dünsten. Morcheln

beifügen, kurz mitdünsten. Mit Portwein

ablöschen und einkochen. Bouillon dazugiessen. Bei

kleiner Hitze zehn Minuten halbbedeckt köcheln.

Crème fraîche dazugeben, mit Senf, Salz und

Pfeffer würzen. Nur noch kurz köcheln.

Zum Servieren die Toastbrotkörbchen auf

vorgewärmte Teller anrichten. Die Sauce

einfüllen, mit feingeschnittenem Schnittlauch

bestreuen.

Dazu passt Mischsalat.

Varianten:

Morcheln durch gemischte Pilze ersetzen.

Schnittlauch durch Kerbel und wenig Minze

ersetzen.

den Wein weglassen, dafür die Sauce mit zwei bis

drei Teelöffel Kräuter- oder Estragonessig

ab-schmecken.

Crème fraîche durch Joghurt nature ersetzen.

Dann nur noch vorsichtig erhitzen, damit die Sauce nicht

gerinnt.

Küchenpraxis

Die Toastbrotscheiben dürfen nicht zu trocken sein,

(nicht ausgepackt liegenlassen) sonst lassen sie sich nicht

in die Förmchen drücken. Allenfalls mit wenig

lauwarmem Wasser besprühen.

Toastbrotscheiben mit samt dem Rand buttern und im Ofen

oder in der Bratpfanne golden rösten.

Als Vorspeise reicht die halbe Menge.

Info

Frische Morcheln sind sehr begehrte und

entsprechend teure Frühjahrspilze; die

Erntezeit dauert etwa von März bis Mai. Ob

frisch im Laden, auf dem Wochenmarkt gekauft oder

selbst gesucht, meist handelt es sich um die Sorten

Speisemorchel oder Spitzmorchel. Typische Merkmale

sind bei beiden Sorten die wabenartigen Hüte.

Unterschiedlich sind jedoch ihre Formen und die

Farbe:

Die Speisemorchel (Morchella esculenta) hat

einen kugeligen, honiggelben bis dunkelbraunen Hut.

Die Spitzmorchel (Morchella conica) ist

kegelförmig, und ihre Farben reichen von

Graubraun bis Schwarzbraun.

Ungeübte Pilzsammler haben ihre liebe

Mühe, Morcheln in Laubwäldern

aufzuspüren. Da die Farbe der Pilze sich den

Farbtönen des abgefallenen Laubes anpasst,

entgehen sie leicht der Aufmerksamkeit des

Sammlers. Zum Glück gibt es ja auch

getrocknete Morcheln zu kaufen. In lauwarmem Wasser

eingeweicht und gründlich ausgespült,

sind sie mehr als nur Ersatz für die frischen

Pilze.

Übrigens: Rohe Morcheln sind giftig! Erst

das Kochen macht sie für uns geniessbar.