3 Pilze zur Bestimmung (114 kb) *PIC*

stefan tf, (vor 8409 Tagen)

Die grösseren dieser "Blättlinge" waren vielleicht 1-2 cm hoch, um einen kurzstieliges Stummelfüsschen dürfte es sich dabei wohl nicht handeln...

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der spitzschuppige Schirmling soll angeblich stinken - konnte bei diesem hier jedoch eher einen angenehm dezenten und frischen Duft wahrnehmen, handelt es sich also um eine andere Art ?

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tja und der Vertreter hatte ein paar Genossen, die bereits dahin sind (dunkle Masse am Stielansatz), doch was könnte das für einer sein ?

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viele Grüsse
stefan

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Re: 3 Pilze zur Bestimmung (114 kb)

Jens ⌂, (vor 8408 Tagen) @ stefan tf

Hallo Stefan,

Die grösseren dieser "Blättlinge" waren vielleicht 1-2 cm hoch, um
einen kurzstieliges Stummelfüsschen dürfte es sich dabei wohl nicht
handeln...

Ziemlich sicher ist das der herbe Zwergknäueling.

der spitzschuppige Schirmling soll angeblich stinken - konnte bei diesem hier
jedoch eher einen angenehm dezenten und frischen Duft wahrnehmen, handelt
es sich also um eine andere Art ?

Spitzschuppiger Schirmling stimmt schon.

tja und der Vertreter hatte ein paar Genossen, die bereits dahin sind (dunkle
Masse am Stielansatz), doch was könnte das für einer sein ?

keine Ahnung

viele Grüsse
stefan

mfG Jens

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Re: 3 Pilze zur Bestimmung (114 kb)

Andreas ⌂, (vor 8408 Tagen) @ stefan tf

Hallo,

Die grösseren dieser "Blättlinge" waren vielleicht 1-2 cm hoch, um
einen kurzstieliges Stummelfüsschen dürfte es sich dabei wohl nicht
handeln...

Das ist der Herbe Zwergknäueling (Panellus stipticus

der spitzschuppige Schirmling soll angeblich stinken - konnte bei diesem hier
jedoch eher einen angenehm dezenten und frischen Duft wahrnehmen, handelt
es sich also um eine andere Art ?

nee, das ist trotzdem der Spitzschuppige Schirmling. Vielleicht hat ihm die Kälte etwas den Geruch verändert.

tja und der Vertreter hatte ein paar Genossen, die bereits dahin sind (dunkle
Masse am Stielansatz), doch was könnte das für einer sein ?

Vielleicht der Kiefernbraunporling (Phaeolus spadiceus/schweinizii?

beste Grüße,
Andreas

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Re: 3 Pilze zur Bestimmung (114 kb)

stefan tf, (vor 8408 Tagen) @ Andreas

besten Dank für die Bestimmung,

beim dritten Bild dürfte es sich tatsächlich um einen Porling handeln, obwohl ich am Boden eigentlich kein Holz entdecken konnte. Oder wachsen die auch mal so aus dem Erdreich heraus ?

grüsse
stefan

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Re: 3 Pilze zur Bestimmung (114 kb)

Anette, (vor 8408 Tagen) @ stefan tf

Mein Tipp für Pilz Nr. 3 wäre Riesenporling. Da ist anscheinend aus einem Haufen bereits vergammelter Fruchtkörper (Bildhintergrund!) noch mal ein einzelnes frisches "Ohr" gewachsen. Riesenporling sitzt, ganz richtig, auf Holz, aber die Stümpfe sind oft so verrottet, daß man sie kaum noch als solche erkennt.

Anette

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Re: 3 Pilze zur Bestimmung (114 kb)

Andreas ⌂, (vor 8408 Tagen) @ stefan tf

Hallo,

der Kiefern-Braunporling wächst entlang der Hauptwurzeln von Kiefern (selten Lärchen oder Fichten),sitzt also scheinbar auf der Erde.
Typisch für ihn wäre auch, dass die Poren den "Stiel" entlang nach unten laufen. Daher glaube ich nicht dass es ein Riesenporling sein kann, auch weil der so feine Poren hätte, dass die auf Deinem Bild nicht so gut zu sehen wären.
Falls Du nochmals in die Gegend kommst, kannst Du ja mal nachsehen ob ne Kiefer in unmittelbarer Nähe steht.

Beste Grüße,
Andreas

besten Dank für die Bestimmung,
beim dritten Bild dürfte es sich tatsächlich um einen Porling handeln, obwohl
ich am Boden eigentlich kein Holz entdecken konnte. Oder wachsen die auch
mal so aus dem Erdreich heraus ?
grüsse
stefan

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Re: 3 Pilze zur Bestimmung (114 kb)

Anette, (vor 8407 Tagen) @ Andreas

Andreas, ich erkenne auf dem Bild eindeutig Buchenblätter, und der Hintergrund sieht mir auch sehr nach reinem Laubwald aus. Keine Spur von irgendeiner Nadel, weder Kiefer noch sonst was. Kann zwar trotzdem ein Nadelholzstubben im Boden sein. Aber wir hatten den Kiefernbraunporling in mehreren Exemplaren in unserer Pilzausstellung, von daher möchte ich mal behaupten, das ist keiner.
Die Poren kann ich auf dem Foto als solche auch nicht erkennen, sie sind anhand der samtartig wirkenden Oberfläche nur zu vermuten, also schon ziemlich fein.

Ist natürlich letztlich immer schwer, bloß nach Foto eine sichere Diagnose abzugeben.

Gruß,

Anette