Bestimmungshilfe *PIC*

KlausB, (vor 8388 Tagen)

Hallo Pilzgemeinde

bitte um Bestimmungshilfe, habe die FK
identifiziert als Clitocybe vibecina (Gereifter
Mehltrichterling). Bin mir allerdings nicht sicher.

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Danke

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Re: Bestimmungshilfe

Werner2, (vor 8388 Tagen) @ KlausB

Hallo,
nein, Cl. vibecina, der Weiche Trichterling, ist das nicht.
Da stimmt nichts, weder die Hutfarbe noch die Lamellenfarbe, die Form des Stiels usw.
Ich denke dass der Fund in die Richtung Winter-Trichterling (C. brumalis) bzw. in diesen Formenkreis geht.
Gruß Werner 2:

Hallo Pilzgemeinde

bitte um Bestimmungshilfe, habe die FK
identifiziert als Clitocybe vibecina (Gereifter
Mehltrichterling). Bin mir allerdings nicht sicher.

Danke

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Re: Bestimmungshilfe

Kazuya, (vor 8388 Tagen) @ KlausB

hallihallo,

als erstes solltest du an den Bildbeschreibungen folgendes korrigieren:

Du schreibst "Clytocybe vibecina". Es sollte Clitoybe vibecina heißen. Das sollte aber nur ein Tip am Rande sein.

Folgende Arten kommen für deine gefundenen Fruchtkörper in Frage:

Ein Trichterling (Clitocybe) ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit, da er die Merkmale eines Trichterlings besitzt (schwach herablaufende, weiße Lamellen, eher dünnfleischige, oft weiche Fruchtkörper, Hut häufig gerieft und mit weißen oder ockerbraunen Farben versehen).

Clitocybe brumalis kommt sicherlich auch in Frage, dessen Haupterscheinungszeit liegt aber im Frühling (Frühsommer). Er kann aber auch hin und wieder im Herbst, vor allem im Sept. und Okt., erscheinen. Passend hierzu ist der genabelte Hut, der streifig gerieft ist und eine ockerbraune Färbung besitzt.
Was mir nicht so passt, sind die Lamellen, die für C. brumalis dunkler sein sollten.

Clitocybe georgiana kommt in den Merkmalen schon recht nahe, dann müssten deine Fk. allerdings einen auffälligen, staub- bis erdartig moderigen Geruch haben.

Clitocybe vibecina passt mir recht gut, auch die Erscheinungszeit kommt gut (Sept.- bis Nov.). Diese Art ist ein typischer Bewohner dichter, oft moosiger Nadelwälder und ist kenntlich an seinen +/- geruchlosen und recht weichfleischigen Fk. Typisch sind die braune bis graubraune Färbung des Hutes sowie die weißliche Stielbefaserung auf hell graubraunem Grund. Die hellen, grauweißlichen Lamellen sind ebenfalls arttypisch.

Es gibt in diesem Artenkomplex noch einige weitere, teils schwer bestimmbare Arten. Man sollte bei solchen Funden immer auch auf den Geruch achten, der mehlartig, moderig, staubartig oder überhaupt nicht vorhanden sein kann.

Beste Grüße,
Kazuya

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Re: Bestimmungshilfe

Werner2, (vor 8388 Tagen) @ KlausB

glaube nicht alles, was man so in diesem Forum mailt.

Nicht selten ist sehr viel Unsinn dabei. Vor allem die Gläubigkeit
an irgendwelche Bilder im WWW gilt oft mehr, als intensive, langjährige Kenntnis, Erfahrung und eine genaue mikroskopische Analyse. Ich bin häufig erschrocken, wie schnell man hier mit Bestimmungen an der Hand ist, wenn man weis, wieviel Arbeit und Mühe, Literaturstudium usw. eine sorgfältige Fundbestimmung meist macht.
Auch wenn man sich manche Homepages anschaut, ist man immer wieder erschreckt über die Vielzahl der Fehlbestimmungen. Bei allem Respekt vor manchen mutigen "Jungstern".

Gruss Werner2

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Re: Bestimmungshilfe

Kazuya, (vor 8388 Tagen) @ Werner2

hallo,

ich glaube, nichts unsinniges geschrieben zu haben, weil ich mich mit der Fundbestimmung doch sehr zurückgehalten habe. Ich habe die Art zudem nicht bestimmt, sondern nur Beispiele bzw. Alternativen und meine eigene Einschätzung dazugebracht. Daran sollte nichts verwerfliches sein...

Gruß,
Kazuya

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Re: Bestimmungshilfe u. Herbstgedanken

Werner Oswald, (vor 8388 Tagen) @ Kazuya

Hallo Kazuya,

ein dickes Kompliment für deine Bestimmungen jeden 2. Abend, die du mit fast somnabuler Sicherheit in einem Rundumschlag hier ablieferst.

Ganz faszinierend ist es auch, wie du schon richtig beantwortete Beiträge nochmals bestätigst.
Ich wünschte mir deinen Elan u. dein Fachwissen, leider kann ich u. wahrscheinlich einige andere auch mit diesem Tempo nicht mithalten.

Sollte dieser Beitrag vielleicht ironisch wirken, genauso ist er gemeint. So, das musste ich mal loswerden u. ich kann auch Konter ganz gut aushalten.

Grüsse, Werner O.

P.S. Nach ca. 20 Jahren Hobbymykologie habe ich oft das subjektive Gefühl, dass ich gar nichts weiss, diese Angst scheint bei dir unbegründet zu sein. *ggg*

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???

Andi S. aus V., (vor 8387 Tagen) @ Werner Oswald

Ich war jetzt längere Zeit nicht im Forum und bin doch erschrocken, über diese Beiträge von Werner2/Werner Oswald/Werner O. (den es laut Benutzerprofilen gar nicht gibt). Ich denke, wer so einen Frust schiebt, dass er so was schreiben muss, gehört eher zum Psycho, als in dieses Forum. Ich hoffe, dass die etwas "renommierteren" Forumsteilnehmer diese Arroganz auch nicht einfach so stehen lassen.
Andi S. aus V.

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Re: Bestimmungshilfe

Andreas ⌂, (vor 8387 Tagen) @ KlausB

Hallo,

also an Clitocybe vibecina kann ich auch nicht glauben, da hat Werner2 meiner Ansicht nach völlig recht.
Clitocybe brumalis, wenn im Sinne von Clitocybe marginella gemeint, kommt von der Beschreibung ganz gut hin, aber ich kenne die Art nicht gut genug um mir da ein Urteil zu erlauben.
An was mich deine Bilder aber sehr erinnern sind die Duft-Trichterling! Den Geruch hast Du aber vermutlich überprüft und als mehlartig empfunden,sonst wärst Du wohl nicht auf vibecina gekommen, oder?
Falls die Pilze definitiv nicht anisartig gerochen haben, dann denke ich auch dass Clitocybe marginella die wahrscheinlichste Lösung ist. Kommt in Ba.-Wü. übrigens im Spätherbst und Winter vor (Okt 1 - Nov 5 - Dez 3 - Jan 2 - Feb 1), nie dagegen im Frühling und Frühsommer wie Kazuya meint.

Beste Grüße,
Andreas

Hallo Pilzgemeinde
bitte um Bestimmungshilfe, habe die FK
identifiziert als Clitocybe vibecina (Gereifter
Mehltrichterling). Bin mir allerdings nicht sicher.

Danke

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Re: Bestimmungshilfe

Andreas ⌂, (vor 8387 Tagen) @ Kazuya

Hallo Kazuya,

Clitocybe brumalis kommt sicherlich auch in Frage, dessen
Haupterscheinungszeit liegt aber im Frühling (Frühsommer). Er kann aber
auch hin und wieder im Herbst, vor allem im Sept. und Okt., erscheinen.
Passend hierzu ist der genabelte Hut, der streifig gerieft ist und eine
ockerbraune Färbung besitzt.
Was mir nicht so passt, sind die Lamellen, die für C. brumalis dunkler sein
sollten.

Du scheinst eine andere Vorstellung von C. brumalis zu haben. Nicht umsonst plädieren die meisten Autoren dafür, diesen Namen als "nomen dubium" aufzugeben. Meistens wurde damit die Art gemeint, die Harmaja als C. marginella neu beschrieben hat, eine Winter-Art mit hellen Lamellen.

Clitocybe georgiana kommt in den Merkmalen schon recht nahe, dann müssten
deine Fk. allerdings einen auffälligen, staub- bis erdartig moderigen
Geruch haben.
Clitocybe vibecina passt mir recht gut, auch die Erscheinungszeit kommt gut
(Sept.- bis Nov.). Diese Art ist ein typischer Bewohner dichter, oft
moosiger Nadelwälder und ist kenntlich an seinen +/- geruchlosen und recht
weichfleischigen Fk. Typisch sind die braune bis graubraune Färbung des
Hutes sowie die weißliche Stielbefaserung auf hell graubraunem Grund. Die
hellen, grauweißlichen Lamellen sind ebenfalls arttypisch.

Beides sind Arten mit dunklen, graubraunen Lamellen (Sekt. Pseudolyophyllum), in die der Fund von Klaus aber sicher nicht hineingehört!

Es gibt in diesem Artenkomplex noch einige weitere, teils schwer bestimmbare
Arten. Man sollte bei solchen Funden immer auch auf den Geruch achten, der
mehlartig, moderig, staubartig oder überhaupt nicht vorhanden sein kann.

Und auch auf Hutriefung, den Farbwechsel bei feuchtem zu abtrocknendem Hut und leider ebenso auch auf die Mikromerkmale .....

Beste Grüße,
Andreas

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Re: Bestimmungshilfe

KlausB, (vor 8387 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas
ja, es ist richtig, der Geruch war etwas mehlartig, muffig und nur schwer
zu beschreiben (wobei ich allerdings zugeben muss, dass ich sowieso Probleme
mit der Beschreibung von Gerüchen habe), aber er war sicher nicht anisartig.

Ich habe die FK getrocknet und werde mich damit mal weiter versuchen, sobald
ich mein Mikroskop in Kürze haben werde.

Erst mal Danke für die Hilfe.

Klaus

Hallo,
also an Clitocybe vibecina kann ich auch nicht glauben, da hat Werner2 meiner
Ansicht nach völlig recht.
Clitocybe brumalis, wenn im Sinne von Clitocybe marginella gemeint, kommt von
der Beschreibung ganz gut hin, aber ich kenne die Art nicht gut genug um
mir da ein Urteil zu erlauben.
An was mich deine Bilder aber sehr erinnern sind die Duft-Trichterling! Den
Geruch hast Du aber vermutlich überprüft und als mehlartig empfunden,sonst
wärst Du wohl nicht auf vibecina gekommen, oder?
Falls die Pilze definitiv nicht anisartig gerochen haben, dann denke ich auch
dass Clitocybe marginella die wahrscheinlichste Lösung ist. Kommt in
Ba.-Wü. übrigens im Spätherbst und Winter vor (Okt 1 - Nov 5 - Dez 3 - Jan
2 - Feb 1), nie dagegen im Frühling und Frühsommer wie Kazuya meint.
Beste Grüße,
Andreas

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Re: ???

Huperzia ⌂, (vor 8387 Tagen) @ Andi S. aus V.

Ich war jetzt längere Zeit nicht im Forum und bin doch erschrocken, über
diese Beiträge von Werner2/Werner Oswald/Werner O. (den es laut
Benutzerprofilen gar nicht gibt). Ich denke, wer so einen Frust schiebt,
dass er so was schreiben muss, gehört eher zum Psycho, als in dieses
Forum. Ich hoffe, dass die etwas "renommierteren"
Forumsteilnehmer diese Arroganz auch nicht einfach so stehen lassen.
Andi S. aus V.

Hallo Andi,

Ich seh mich einfach mal als "renommierteren Forumsteilnehmer" undich muß die Werners schon irgendwie gegen den "Psycho"-Verdacht in Schutz nehmen, weil der Frust, den sie schieben nicht ganz unverständlich ist und "Arroganz" eben oft auch bei Kazuyas Beiträgen durchschimmert.

Wenn man jahrzehnte ernsthafte Mykologie betreibt (dazu kann ich mich zwar noch nicht zählen, aber ich kenne genügend solcher "Verrückten"), kann es schon etwas ärgern, wenn ein (zeitlich gesehen) Anfänger etwas plump in eine bestimmte Domaine einbricht, die man selbst sehr gewissenhaft betreibt.
Man hat als "Mykologe" eben so seine Gepflogenheiten, Begriffe, Redewendungen und eben seine eigene Sprache, die doch meist recht vorsichtig und vor allem sehr bescheiden ist. Jahrzehntelange Pilzerei macht eben bescheiden und ehrfürchtig vor den unberechenbaren kleinen Hyphenwesen.
....und dann kommt jemand daher, benutzt teils Sprache, die sonst nur zu benutzen wagt, wer auch wirklich weiß, was er sagt und teils klingt´s einfach nur seltsam.

Ich hoffe, dass die etwas "renommierteren"
Forumsteilnehmer diese Arroganz auch nicht einfach so stehen lassen.

...das ist wahrscheinlich genau das, was die Werners wollten.
In der (Hobby-)Mykologie soll eben möglichst nur wissenschaftlich klingen, was auch wissenschaftlich ist (Und selbst das, was wissenschaftlich ist, soll möglichst "normal" klingen - wird doch immer wieder gewünscht.)
Kazuya wagt sich eben häufig in einer ziemlich unbescheidenen Weise vor und da bei Hardcore-Pilzlern nur unbescheiden klingt, was auch wirklich Fakt ist, führt das eben zu einem kleinen Sprach- und Verständnisproblem und ich fände auch eine kleine sprachlich-stilistische Anpassung von Kazuya gerechtfertig.
(@Kazuya: muß dir ja zugute halten, daß deine Formulierungen schon etwas vorsichtiger werden, aber der Gesamteindruck ist eben immer noch etwas großspurig)

Viele Grüße,

Tanja

"Psychos" sind doch alle Pilzler irgendwie...

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Re: ???

Werner Oswald, (vor 8387 Tagen) @ Andi S. aus V.

Ich war jetzt längere Zeit nicht im Forum und bin doch erschrocken, über
diese Beiträge von Werner2/Werner Oswald/Werner O. (den es laut
Benutzerprofilen gar nicht gibt). Ich denke, wer so einen Frust schiebt,
dass er so was schreiben muss, gehört eher zum Psycho, als in dieses
Forum. Ich hoffe, dass die etwas "renommierteren"
Forumsteilnehmer diese Arroganz auch nicht einfach so stehen lassen.
Andi S. aus V.

Meine zugebenermassen etwas überspitzten Formulierungen enden hoffentlich nicht beim "Psycho". Ich wollte nur ansprechen, dass ich mir bei Pilzen nicht die absolute Wahrheit verkaufen lasse.

Ich hatte u. habe das Glück oft renommierten Mykologen über die Schulter schauen zu dürfen. Sie alle erweckten den Eindruck einer gewissen Demut u. gehen sehr subtil mit der Materie um.

Vielleicht ist es das Vorrecht der Jugend etwas offensiver zu sein, nur habe ich eben meine Mühe damit u. halte mich eher an Prof. Moser, der einmal bei einer Begehung auf die Frage nach der Art wörtlich gesagt hat: "Den kenn ich auch nicht"!
Übrigens war Bruno Cetto damals auch dabei u. erklärte uns wohlwollend, dass er alle Menschen,welche sich mit Pilzen befassen, als herzensgute Menschen ansieht.
So gesehen sind alle Teilnehmer in diesem Forum gute Leute. *g*

Mit hoffentlich nicht allzu psychopathischen Grüssen,
Werner O.

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Re: ???

42, (vor 8387 Tagen) @ Huperzia

Ich seh mich einfach mal als "renommierteren Forumsteilnehmer"
undich muß die Werners schon irgendwie gegen den
"Psycho"-Verdacht in Schutz nehmen, weil der Frust, den sie
schieben nicht ganz unverständlich ist und "Arroganz" eben oft
auch bei Kazuyas Beiträgen durchschimmert.
Wenn man jahrzehnte ernsthafte Mykologie betreibt (dazu kann ich mich zwar
noch nicht zählen, aber ich kenne genügend solcher
"Verrückten"), kann es schon etwas ärgern, wenn ein (zeitlich
gesehen) Anfänger etwas plump in eine bestimmte Domaine einbricht, die man
selbst sehr gewissenhaft betreibt.
Man hat als "Mykologe" eben so seine Gepflogenheiten, Begriffe,
Redewendungen und eben seine eigene Sprache, die doch meist recht
vorsichtig und vor allem sehr bescheiden ist. Jahrzehntelange Pilzerei
macht eben bescheiden und ehrfürchtig vor den unberechenbaren kleinen
Hyphenwesen.
....und dann kommt jemand daher, benutzt teils Sprache, die sonst nur zu
benutzen wagt, wer auch wirklich weiß, was er sagt und teils klingt´s
einfach nur seltsam.
...das ist wahrscheinlich genau das, was die Werners wollten.
In der (Hobby-)Mykologie soll eben möglichst nur wissenschaftlich klingen,
was auch wissenschaftlich ist (Und selbst das, was wissenschaftlich ist,
soll möglichst "normal" klingen - wird doch immer wieder
gewünscht.)
Kazuya wagt sich eben häufig in einer ziemlich unbescheidenen Weise vor und
da bei Hardcore-Pilzlern nur unbescheiden klingt, was auch wirklich Fakt
ist, führt das eben zu einem kleinen Sprach- und Verständnisproblem und
ich fände auch eine kleine sprachlich-stilistische Anpassung von Kazuya
gerechtfertig.
(@Kazuya: muß dir ja zugute halten, daß deine Formulierungen schon etwas
vorsichtiger werden, aber der Gesamteindruck ist eben immer noch etwas
großspurig)
Viele Grüße,
Tanja
"Psychos" sind doch alle Pilzler irgendwie...

(ausnahmsweise mal ein Vollzitat von meiner Seite)

Hallo Tanja,

ehrlich gesagt verstehe ich Dich und die 'Werners' nicht so ganz - schon gar
nicht das Wort 'großspurig' im Zusammenhang mit Kazuya. Und obgleich ich Ironie
sehr liebe, ist dieselbe mir von Werners Seite gar zu heftig.

Allenfalls das Wort 'unbekümmert' fällt mir zu Kazuya ein ...

Vielleicht solltest Du, Kazuya, am Ende Deiner Beiträge jedesmal einen
'Disclaimer' hinzufügen, in dem Du darlegst, dass dieser Beitrag lediglich
Deine Meinung wiedergibt und nicht als 'streng wissenschaftlich geprüft' zu
betrachten ist (Ironie?). Damit nähmst Du evtl. einigen den Ironie-Wind aus
den Seegeln ...

Sollte jemand meinen, mir Antworten zu müssen, wäre es allesdings besser,
das als PM weiterzuführen - schließlich sollte das hier ein Pilze-Forum sein.

Gruß an alle

Thomas, der sich recht gut mit Pilzen auskennt - wenn auch nicht im
wissenschaftlichen Sinne ...

e-mail: wallner@baso.de

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Re: ???

Piwo, (vor 8387 Tagen) @ Huperzia

Hallo Andi,
Ich seh mich einfach mal als "renommierteren Forumsteilnehmer"
undich muß die Werners schon irgendwie gegen den
"Psycho"-Verdacht in Schutz nehmen, weil der Frust, den sie
schieben nicht ganz unverständlich ist und "Arroganz" eben oft
auch bei Kazuyas Beiträgen durchschimmert.
Wenn man jahrzehnte ernsthafte Mykologie betreibt (dazu kann ich mich zwar
noch nicht zählen, aber ich kenne genügend solcher
"Verrückten"), kann es schon etwas ärgern, wenn ein (zeitlich
gesehen) Anfänger etwas plump in eine bestimmte Domaine einbricht, die man
selbst sehr gewissenhaft betreibt.
Man hat als "Mykologe" eben so seine Gepflogenheiten, Begriffe,
Redewendungen und eben seine eigene Sprache, die doch meist recht
vorsichtig und vor allem sehr bescheiden ist. Jahrzehntelange Pilzerei
macht eben bescheiden und ehrfürchtig vor den unberechenbaren kleinen
Hyphenwesen.
....und dann kommt jemand daher, benutzt teils Sprache, die sonst nur zu
benutzen wagt, wer auch wirklich weiß, was er sagt und teils klingt´s
einfach nur seltsam.
...das ist wahrscheinlich genau das, was die Werners wollten.
In der (Hobby-)Mykologie soll eben möglichst nur wissenschaftlich klingen,
was auch wissenschaftlich ist (Und selbst das, was wissenschaftlich ist,
soll möglichst "normal" klingen - wird doch immer wieder
gewünscht.)
Kazuya wagt sich eben häufig in einer ziemlich unbescheidenen Weise vor und
da bei Hardcore-Pilzlern nur unbescheiden klingt, was auch wirklich Fakt
ist, führt das eben zu einem kleinen Sprach- und Verständnisproblem und
ich fände auch eine kleine sprachlich-stilistische Anpassung von Kazuya
gerechtfertig.
(@Kazuya: muß dir ja zugute halten, daß deine Formulierungen schon etwas
vorsichtiger werden, aber der Gesamteindruck ist eben immer noch etwas
großspurig)
Viele Grüße,
Tanja
"Psychos" sind doch alle Pilzler irgendwie...

Hallo Tanja,
deinen Ausführungen ist nichts hinzuzufügen. Dies ist die Meinung eines alten Pilznarren.
Herzliche Grüße Piwo