Lieblingspilz Pfifferling

Marcell Rost, (vor 8121 Tagen)

Hallo,
ich möchte Euch um einen Erfahrungsaustausch bitten.
Ich komme aus dem nicht gerade pilzreichem Ruhrgebiet. Mein heimatliches Suchgebiet bezieht sich auf die Wälder der Städte Marl, Dorsten, Haltern und Umgebung. Mein Vater erzählt noch heute, das er im Kindesalter ( das dürfte so 50 Jahre her sein ) Pfifferlinge mit der Sense schneiden konnte. Ich habe dieses Erlebnis leider nie gehabt. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich habe in diesen Gebieten noch nicht einen einzigen dieser schönen Pilze finden können.
Darum zog es mich schon vor Jahren in mein heutiges Lieblingssuchgebiet, das Sauerland. Zwischen den Städten Rüthen und Brilon habe ich nun festgestellt, das sich der Pfifferlingbestand deutlich erholt. Es sind immer mehr Nester von Pfifferlingen zu finden, welche sich teilweise schon zu kleinen Sammelgebieten von 8-10 qm zusammenschließen. Somit konnte ich in diesem Super Pilzsommer immerhin schon kleine Erfolge in größenordnungen bis zu 1kg Ernte feiern. Wahrscheinlich hätten diese Stellen noch wesentlich mehr hergegeben, aber leider warten die Pilze nicht auf mich alleine und werden auch von anderen sehr begehrt. Auch über ein sehr ordentliches Verhalten der Pilzsucher kann ich berichten. Kleine Pilze werden stehengelassen und Moos nicht beschädigt. Das finde ich sehr erfreulich. Diese Ernten währen vor 10 Jahren noch nicht möglich gewesen. Somit würde ich sagen, das hier ein deutlicher Fortschritt zu sehen ist. Wie seht Ihr den Rückgang an den Großstädten? Die Bücher streiten sich zwischen rücksichtslosem Sammeln und dem Klima.
Wie sehen Eure Erfahrungen aus?

vielen Dank für alle Antworten.

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

Frank H., (vor 8121 Tagen) @ Marcell Rost

Hallo Marcel,

ich bin zwar nicht eben aus einer Großstadt, sondern wohne im Rothaargebirge. Was die Städte anbetrifft, kann ich somit natürlich keine Aussage treffen. Dafür bin ich mit Dir aber einer Meinung, das in den letzten Jahren wieder mehr Pfifferlinge zu finden sind. Ist zwar weiterhin von Jahr zu Jahr noch recht verschieden, aber das ist auch Natürlich. Mit den Aussagen von Pilzsammlern, das man Pfifferlinge früher mit der Sense ummähen konnte, wäre ich jedoch vorsichtig. Es wird da gerne mal übertrieben. Persönlich habe ich allerdings vor zwei Jahren schon mal gesehen, das auf ca. 500 qm mehrere Flächen von gut 2-3 qm existierten, wo die Pfiffis wirklich dicht an dicht standen. Aber auch nur dieses eine Mal. Vielleicht war es früher in dem einen oder anderen jahr auch mal so, sicherlich war das aber nicht die Regel.

Gruß, Frank

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

Marcell Rost, (vor 8121 Tagen) @ Frank H.

Hallo Marcel,
ich bin zwar nicht eben aus einer Großstadt, sondern wohne im Rothaargebirge.
Was die Städte anbetrifft, kann ich somit natürlich keine Aussage treffen.
Dafür bin ich mit Dir aber einer Meinung, das in den letzten Jahren wieder
mehr Pfifferlinge zu finden sind. Ist zwar weiterhin von Jahr zu Jahr noch
recht verschieden, aber das ist auch Natürlich. Mit den Aussagen von
Pilzsammlern, das man Pfifferlinge früher mit der Sense ummähen konnte,
wäre ich jedoch vorsichtig. Es wird da gerne mal übertrieben. Persönlich
habe ich allerdings vor zwei Jahren schon mal gesehen, das auf ca. 500 qm
mehrere Flächen von gut 2-3 qm existierten, wo die Pfiffis wirklich dicht
an dicht standen. Aber auch nur dieses eine Mal. Vielleicht war es früher
in dem einen oder anderen jahr auch mal so, sicherlich war das aber nicht
die Regel.
Gruß, Frank

Hallo Frank.
Danke für deine Nachricht. Das ein Pilzsammler gerne mal übertreibt ebenso wie ein Angler glaube ich gerne. Wenn ich aber sehe, das die Lebensmittelkette "Plus" zur Zeit jeden Tag mit frischen Pfifferlingen beliefert wird, wobei jede Filialle 3-4kg Pilze bekommt und die Kette meines Wissens nach über 500 Filiallen hat, dann kommt hier schon eine enorme Menge zusammen. Und Plus ist ja nun mal nicht das einzige Geschäft, welches frische Pfifferlinge anbietet. Sicherlich stammen diese Pilze nicht aus Deutschland sondern aus Litauen oder so. Aber der Menge nach zu urteilen müßen die Pilze hier mit der Sense geschnitten werden. Warum soll es in Deutschland nicht mal ähnlich gewesen sein? Oder kann man den Pfifferling mittlerweile züchten? Mir ist das nicht bekannt.

Schöne Grüße, Marcell

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

Wolli, (vor 8121 Tagen) @ Marcell Rost

Hallo Marcell,

also für den Pfifferling brauchst Du garnich soweit zu fahren, bin selbst schon in der Kirchhellner Heide mehrere Male fündig geworden, zwar keine grossen Massen, aber für die ein oder andere Mahlzeit reichte es schon ...
Allerdings wächst hier nur die etwas hellere, an Laubbäumen gebundene Form , Fichten wist Du hier vergeblich suchen ....
Viele Grüß, Wolli

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

Marcell Rost, (vor 8121 Tagen) @ Wolli

Hallo Marcell,
also für den Pfifferling brauchst Du garnich soweit zu fahren, bin selbst
schon in der Kirchhellner Heide mehrere Male fündig geworden, zwar keine
grossen Massen, aber für die ein oder andere Mahlzeit reichte es schon ...
Allerdings wächst hier nur die etwas hellere, an Laubbäumen gebundene Form ,
Fichten wist Du hier vergeblich suchen ....
Viele Grüß, Wolli

Hallo,

danke für deine Nachricht.

Könntest Du auch sagen ob die Pfifferlinge sich erst in den letzten Jahren dort angesiedelt haben? Oder handelt es sich um eine gleichbleibende Beobachtung über einen längeren Zeitraum. Ich frage, weil mir in Kirchhellen seit geraumer Zeit größere Steinpilzfunde bekannt sind. Vom Pfifferling in der Gegend höre ich aber zum ersten Mal.

Viele Grüße,

Marcell

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

Wolli, (vor 8119 Tagen) @ Marcell Rost

Hallo,
danke für deine Nachricht.
Könntest Du auch sagen ob die Pfifferlinge sich erst in den letzten Jahren
dort angesiedelt haben? Oder handelt es sich um eine gleichbleibende
Beobachtung über einen längeren Zeitraum. Ich frage, weil mir in
Kirchhellen seit geraumer Zeit größere Steinpilzfunde bekannt sind. Vom
Pfifferling in der Gegend höre ich aber zum ersten Mal.
Viele Grüße,
Marcell

Hallo Marcell,

wie lange die Pfiffis dort schon wachsen, kann ich nicht sagen, war selbst überrascht, das man so Nahe am Ruhrgebiet welche finden kann. Ich hab sie das erste mal vor etwa 7 Jahren gefunden und bin seitdem (mit Ausnahme des letzten Jahres) eigentlich immer fündig geworden. Von größeren Steinpilzfunden in der Gegend hab ich noch nichts gehört, hab dort selbst nur sehr vereinzelt welche finden können.

Gruß
Wolli

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

Pilz-Läufer, (vor 8120 Tagen) @ Marcell Rost

Hi Marcell,

... ich kam vor 8 Jahren aus Nordhessen nach Schwerte und suche auch im westl. Sauerland, gerne Raum Lüdenscheid. Ich muß sagen, dass natürlich insbesondere in diesem Jahr hier die Pfifferlingsausbeute sehr beachtlich ist. Hätte ich aufgrund der Nähe zum Ballungsraum Ruhrgebiet auch nicht gedacht. Sogar direkt in Dortmund gibt es welche! Allerdings sind die Fundstellen schon sehr lokal und zum Teil zeitlich eng befristet. Man muß eben schon mal etwas rumfahren bzw. laufen (;-))), um eine größere Ernte zu erzielen.

Bei den Steinpilzen habe ich eher einen leichten Rückgang festgestellt, aber aus der Erfahrung weiss man ja, dass es jederzeit wohl auch wieder zur Massenernte kommen kann.

Ansonsten ist hier dieses Jahr "die Hölle los", soviel Pilze, wie ich hätte ernten können, hätte ich nicht essen bzw. anderweitig verwerten können. Allerdings dies auch lokal. Auch jetzt noch, nach der "Trockenheit" der letzten Tage, habe ich gestern abend beim Laufen um die Versetalsperre noch schöne frische Täublinge in ausreichender Menge erblickt. Hoffen wir aber trotzdem noch auf einen guten Steinpilzherbst!

Grüße
Stefan

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

hoennetaler, (vor 8120 Tagen) @ Marcell Rost

Guten Morgen!

Auch hier im westlichen Sauerland Raum Balve/Hönnetal war in diesem Jahr schon einiges los. Pfifferlinge konnte auch ich hier schon mehrmals ernten. Es sind auch noch etliche Babys unterwegs. Nur ist es hier mittlerweile heiß und trocken. Die werden wohl nichts mehr werden. Ich denke, dass das Pfifferlingswachstum stark von der Witterung abhängt. Ist es feucht und relativ warm wie in diesem Frühsommer, gibt es auch viele Pfifferlinge. Ist es so trocken wie im letzten Jahr, wächst halt nix.

Das ich jetzt mehr Pfifferlinge finde als noch vor zehn Jahren habe ich auch festgestellt. Allerdings glaube ich, dass es bei mir an der größeren Erfahrung liegt was aussichtsriche Fundstellen, Begleitbäume etc. betrifft.

Übrigens schön zu hören, dass auch noch andere aus dem Forum im Sauerland unterwegs sind.

Gruß
Jürgen

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

ziprich, (vor 8120 Tagen) @ Marcell Rost

Hallo,
ich hatte heut eine gute Pfifferlingsernte, genau wie die letzten 5 Donnerstage, obwohl ich wegen der Trockenheit nicht damit gerechnet hab.
Pfifferlinge sammle ich erst seit diesem Jahr, weil ich meine kleine Stelle erst jetzt ausgemacht habe, andere Stellen sind einfach zu gut besucht ...
Vor 15 Jahren hab ich mit em Pilzesammeln angefangen und eigentlich nie nach Pfifferlingen gesucht, da gabs eben nie welche...
Ich muss also auch sagen, dass sich der Bestand langsam erholt und Geschichten vom mit der Sense mähen kenne ich auch und kann es gut verstehen, denn hier bei uns gibts ein Wäldchen, in dem wohl hunderte stehen würden, der Boden sieht stellenweise so aus, als hätte dort jemand einen Sack Mais hingekippt... lauter kleine gelbe Köpfe, leider schaffen sie es nicht groß zu werden ... zu viele Leute und keiner nimmt Rücksicht

Grüße aus Mecklenburg

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

karpfen, (vor 8118 Tagen) @ Marcell Rost

Hallo,
ich möchte Euch um einen Erfahrungsaustausch bitten.
Ich komme aus dem nicht gerade pilzreichem Ruhrgebiet. Mein heimatliches
Suchgebiet bezieht sich auf die Wälder der Städte Marl, Dorsten, Haltern
und Umgebung. Mein Vater erzählt noch heute, das er im Kindesalter ( das
dürfte so 50 Jahre her sein ) Pfifferlinge mit der Sense schneiden konnte.
Ich habe dieses Erlebnis leider nie gehabt. Eher das Gegenteil ist der
Fall. Ich habe in diesen Gebieten noch nicht einen einzigen dieser schönen
Pilze finden können.
Darum zog es mich schon vor Jahren in mein heutiges Lieblingssuchgebiet, das
Sauerland. Zwischen den Städten Rüthen und Brilon habe ich nun
festgestellt, das sich der Pfifferlingbestand deutlich erholt. Es sind
immer mehr Nester von Pfifferlingen zu finden, welche sich teilweise schon
zu kleinen Sammelgebieten von 8-10 qm zusammenschließen. Somit konnte ich
in diesem Super Pilzsommer immerhin schon kleine Erfolge in
größenordnungen bis zu 1kg Ernte feiern. Wahrscheinlich hätten diese
Stellen noch wesentlich mehr hergegeben, aber leider warten die Pilze
nicht auf mich alleine und werden auch von anderen sehr begehrt. Auch über
ein sehr ordentliches Verhalten der Pilzsucher kann ich berichten. Kleine
Pilze werden stehengelassen und Moos nicht beschädigt. Das finde ich sehr
erfreulich. Diese Ernten währen vor 10 Jahren noch nicht möglich gewesen.
Somit würde ich sagen, das hier ein deutlicher Fortschritt zu sehen ist.
Wie seht Ihr den Rückgang an den Großstädten? Die Bücher streiten sich
zwischen rücksichtslosem Sammeln und dem Klima.
Wie sehen Eure Erfahrungen aus?

Hallo
Nun auch in den Wäldern um Nürnberg ist ein Anstieg der Pfifferlinge zu verzeichnen ich denke das das mit der reduzierung der Luftverschmutzung
zu tun hat den umso weiter ich von Nürnberg in Richtung Osten fahre
umso mehr Pfifferlinge gibt es , in Tschechien und Weißrussland ist
es immer noch so das man da Pfifferlinge mit der Sense schneiden kann
hab dort Bekannte bzw Verwandte darum weiß ich das ich werde mir das aber auch
mal selber ansehen .Ich denke da ist das NOX bzw So2 daran schuld das
die Pfiffis bei uns selten geworden sind .
Grüße

vielen Dank für alle Antworten.

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

Andreas W, (vor 8117 Tagen) @ karpfen

Hallo
Nun auch in den Wäldern um Nürnberg ist ein Anstieg der Pfifferlinge zu
verzeichnen ich denke das das mit der reduzierung der Luftverschmutzung
zu tun hat den umso weiter ich von Nürnberg in Richtung Osten fahre
umso mehr Pfifferlinge gibt es , in Tschechien und Weißrussland ist
es immer noch so das man da Pfifferlinge mit der Sense schneiden kann
hab dort Bekannte bzw Verwandte darum weiß ich das ich werde mir das aber
auch
mal selber ansehen .Ich denke da ist das NOX bzw So2 daran schuld das
die Pfiffis bei uns selten geworden sind .
Grüße

Hallo,

ich glaube nicht, daß es an der Luftverschmutzung liegt. Die ist im Bereich Lüneburg, wo ich herkomme, z. B. in den letzten Jahren nicht rückläufig, da die Hamburger immer noch genügend hohe Schornsteine bauen, um ihren Dreck loszuwerden. Trotzdem habe ich an mehreren meiner Suchstellen (z. B. direkt am Stadtrand) erstmalig seit 16 Jahren Pfifferlinge gefunden, die jedoch inzwischen gänzlich vertrocknet sind. Ich glaube eher daran, daß die klimatischen Verhältnisse in den letzten 16 Jahren für Pfifferlinge sehr ungünstig waren, da es im Frühjahr und Frühsommer in der Regel viel zu trocken war. An meiner größten Fundstelle standen etwa 30 Pfifferlinge. Eine Sense wäre dafür wohl etwas unverhältnismäßig. Auffällig scheint zu sein, daß auch andere Pilzsammler die Pfifferlinge in einem oft frequentierten Wald stehengelassen haben, obwohl nicht weit davon wachsende Schmerlinge mitgenommen wurden.

liebe Grüße

Andreas

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

Andi S. aus V., (vor 8115 Tagen) @ Andreas W

Hallo zusammen,

Tatsache ist, dass es früher definitiv VIEL mehr Pilze gab, Pfiferling und auch andere. Ich hab mir schon überlegt, ob es vielleicht daran liegen könnte, dass auf den meisten Feldern Fungizide ausgebracht werden. Und selbst im Schwarzwald sind die zusammenhängenden Waldgebiete recht selten. Überall sind Felder dazwischen, die natürlich auch mit "Pilzgiften" behandelt werden. Ein weiteres Problem ist sicher die generelle Grundtrockenheit, die ja auch die Bäume schwächt und für Schädlinge anfällig macht.

Gruß Andi S. aus V.

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Re: Lieblingspilz Pfifferling

karpfen, (vor 8106 Tagen) @ Andreas W

Hallo,
ich glaube nicht, daß es an der Luftverschmutzung liegt. Die ist im Bereich
Lüneburg, wo ich herkomme, z. B. in den letzten Jahren nicht rückläufig,
da die Hamburger immer noch genügend hohe Schornsteine bauen, um ihren
Dreck loszuwerden. Trotzdem habe ich an mehreren meiner Suchstellen (z. B.
direkt am Stadtrand) erstmalig seit 16 Jahren Pfifferlinge gefunden, die
jedoch inzwischen gänzlich vertrocknet sind. Ich glaube eher daran, daß
die klimatischen Verhältnisse in den letzten 16 Jahren für Pfifferlinge
sehr ungünstig waren, da es im Frühjahr und Frühsommer in der Regel viel
zu trocken war. An meiner größten Fundstelle standen etwa 30 Pfifferlinge.
Eine Sense wäre dafür wohl etwas unverhältnismäßig. Auffällig scheint zu
sein, daß auch andere Pilzsammler die Pfifferlinge in einem oft
frequentierten Wald stehengelassen haben, obwohl nicht weit davon
wachsende Schmerlinge mitgenommen wurden.
liebe Grüße
Andreas

Hallo Andreas
Ich denke auch nicht so sehr an die Abgase der Industrie sondern mehr an die von
Verkehr und von den Heizungen da ist schon was gegangen in den letzten Jahren
z.b Kat und der Austausch von Öl gegen Gaskessel das bringt schon was in der
Masse und vorallem der Einbau von Filteranlagen in den Kraftwerken aber egal
in 40 Jahren ist mit Öl eh für die meisten von uns Schluß weils zu teuer
ist .
Grüße
Michael ( Karpfen )