Ranziger Trichterl., Brennender Rübl.(?), 6 Fotos *PIC*

interhias ⌂, (vor 8095 Tagen)

Servus,

gestern in den Schäftlarner Isarauen waren neben den allgegenwärtigen Knopfstieligen Rüblingen (C. confluens) vor allem Brennende Rüblinge (G./C. peronata) und die folgenden Trichterlinge zahlenmäßig am häufigsten:

Bild 1 und 2
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Infos:
Standort: In Laub- und Nadelstreu;
Hutdurchmesser: 2-5 cm; Hut trocken, weiß bis horngrau, bisweilen hygrophan, genabelt, nicht immer kreisrund, bisweilen mit verkehrtherum herzförmigen Einbuchtungen; Lamellen: am Stiel leicht herablaufend, mäßig gedrängt stehend, untermischt, weißlich bis cremefarben; Stiel: hutfarben, zur Basis verjüngt, Basis weißfilzig; Fleisch weiß; Geruch: mehlig-süßlich, leicht parfümiert, erinnert an Nebelkappen; Geschmack: saubitter; Sporenpulver: weiß;

Es dürfte sich um den Ranzigen Trichterling (Clitocybe phaeophtalma) handeln, denn unter dem Mikroskop sind die Physaliden (Anschwellungen) in der Huthaut gut zu sehen, die im "Gerhardt" beschrieben sind. Ziemlich einprägsam auch der sehr bittere Geschmack.

Die folgenden vier Fotos dürften den Brennenden Rübling (Gymnopus/Collybia peronata) zeigen, der massenhaft und gesellig aber nie büschelig in der Buchenlaubstreu wächst:

Bild 3-6
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Infos:
Hutdurchmesser: 3-6 cm; Hut trocken, radialfaserig, rotbräunlich bis graubraun, im Alter ausblassend und rissig, "räudig"; Stiel an der Basis stark filzig bis striegelig; Lamellen blassbraun, sehr entfernt stehend und untermischt; Geschmack: zunächst mild, dann pfeffrig;

Direkt als "brennend" empfinde ich die Schärfe dieses Pilzes nicht. Deswegen taufe ich ihn für mich in "Räudiger Rübling" um, was sein Erscheinungsbild ganz gut charakterisiert, wie ich finde.

Gruß aus München
Hias

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Re: Ranziger Trichterl., Brennender Rübl.(?), 6 Fo

Werner2, (vor 8094 Tagen) @ interhias

Na an der präzisen Erläuterung gibt es doch nichts zu meckern.
Gut beschrieben und bestimmt.
Ich schmecke die Schärfe von G.peronata übrigens auch nicht,
obwohl mir diese von anderen "Mitversuchern" immer wieder bestätigt wird.
Aber er ist auch so, d.h. ohne Geschmacksprobe, gut erkennbar.
.
Gruss Werner2
.
.

Servus,
gestern in den Schäftlarner Isarauen waren neben den allgegenwärtigen
Knopfstieligen Rüblingen (C. confluens) vor allem Brennende Rüblinge
(G./C. peronata) und die folgenden Trichterlinge zahlenmäßig am
häufigsten: Bild 1 und 2


Infos: Standort: In Laub- und Nadelstreu;
Hutdurchmesser: 2-5 cm; Hut trocken, weiß bis horngrau, bisweilen hygrophan,
genabelt, nicht immer kreisrund, bisweilen mit verkehrtherum herzförmigen
Einbuchtungen; Lamellen: am Stiel leicht herablaufend, mäßig gedrängt
stehend, untermischt, weißlich bis cremefarben; Stiel: hutfarben, zur
Basis verjüngt, Basis weißfilzig; Fleisch weiß; Geruch: mehlig-süßlich,
leicht parfümiert, erinnert an Nebelkappen; Geschmack: saubitter;
Sporenpulver: weiß;
Es dürfte sich um den Ranzigen Trichterling (Clitocybe phaeophtalma) handeln,
denn unter dem Mikroskop sind die Physaliden (Anschwellungen) in der
Huthaut gut zu sehen, die im "Gerhardt" beschrieben sind.
Ziemlich einprägsam auch der sehr bittere Geschmack.
Die folgenden vier Fotos dürften den Brennenden Rübling (Gymnopus/Collybia
peronata) zeigen, der massenhaft und gesellig aber nie büschelig in der
Buchenlaubstreu wächst: Bild 3-6


Infos: Hutdurchmesser: 3-6 cm; Hut trocken, radialfaserig, rotbräunlich bis
graubraun, im Alter ausblassend und rissig, "räudig"; Stiel an
der Basis stark filzig bis striegelig; Lamellen blassbraun, sehr entfernt
stehend und untermischt; Geschmack: zunächst mild, dann pfeffrig;
Direkt als "brennend" empfinde ich die Schärfe dieses Pilzes nicht.
Deswegen taufe ich ihn für mich in "Räudiger Rübling" um, was
sein Erscheinungsbild ganz gut charakterisiert, wie ich finde.
Gruß aus München
Hias