Rehbrauner Dachpilz ohne rehbraun ?

MUFTI, (vor 9592 Tagen)

Heute habe ich auf einem vermuteten halb vermorschten Eichenstamm einen
Pilz gefunden, der laut Pilzbuch ein rehbrauner Dachpilz haette sein
muessen, wenn er nur einen rehbraunen Hut gehabt haette.
Dummerweise ist der Hut weisslich-grau und andere Dachpilze kennt mein
Pilzbuch nicht.

Welche verwandte Arten gibt es, die da in Frage kommen ?

Und natuerlich die obligatorische Pilzfresserfrage:
Wie geniessbar sind diese lieben Verwandten ?

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Re: Rehbrauner Dachpilz ohne rehbraun ?

Harry, (vor 9592 Tagen) @ MUFTI

Heute habe ich auf einem vermuteten halb vermorschten Eichenstamm einen
Pilz gefunden, der laut Pilzbuch ein rehbrauner Dachpilz haette sein
muessen, wenn er nur einen rehbraunen Hut gehabt haette.
Dummerweise ist der Hut weisslich-grau und andere Dachpilze kennt mein
Pilzbuch nicht.
Welche verwandte Arten gibt es, die da in Frage kommen ?
Und natuerlich die obligatorische Pilzfresserfrage: Wie geniessbar sind diese
lieben Verwandten ?

hallo Mufti,

Pluteus salcinus, der graue Dachpilz weißt die von dir beschriebenen Farben auf.
Sein Hut hat einen Durchmesser von bis zu 8 cm und ist silbergrau, radial bräunlich streifig eingewachsen. Der Pilz wächst auf Laubholz hat einen unbedeutenden Geruch und einen milden Geschmack. Kommt das hin ??

Bye Harry

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Re: Rehbrauner Dachpilz ohne rehbraun ?

Andreas Gminder, (vor 9592 Tagen) @ MUFTI

Heute habe ich auf einem vermuteten halb vermorschten Eichenstamm einen
Pilz gefunden, der laut Pilzbuch ein rehbrauner Dachpilz haette sein
muessen, wenn er nur einen rehbraunen Hut gehabt haette.
Dummerweise ist der Hut weisslich-grau und andere Dachpilze kennt mein
Pilzbuch nicht.
Welche verwandte Arten gibt es, die da in Frage kommen ?
Und natuerlich die obligatorische Pilzfresserfrage: Wie geniessbar sind diese
lieben Verwandten ?

Hallo,

es gibt eine ganze Menge Dachpilze, aber in der Größe vom Rehbraunen und mit weißlichem Hut fällt mir zunächst mal nur Pluteus plautus ein, den es in braun und weißlich-cremefarben gibt, sehr vielgestaltig und oft auch ziemlich klein. Ferner können Albinoformen vom Rehbraunen D. auftreten. Letztlich gibt's noch den mehr grünlichgrauen Pluteus salicinus, der (geringe Mengen) Psilocybin enthält und daher uzm Essen kaum geeignet sein dürfte (oder vielleicht gerade deshalb ;-))
Mit Ausnahme dieses letzteren dürfte kein Dachpilz giftig sein, aber so richtig gut ist auch keiner. Die größeren aus der Gruppe um den Rehbraunen D. schmecken alle mehr oder weniger dumpf-erdig, so wie sie riechen: Rettich-, Kartoffelkellerartig. Ein reines Gericht aus Rehbraunem Dachpilz stelle ich mehr als knapp vor ungenießbar vor.

Grüße,
Andreas