Toskana-Pilze Teil 4, Boletus, (6 Fotos) *PIC*

interhias ⌂, (vor 7995 Tagen)

So, jetzt kommen die Boleten.

Vor allem an Wegrändern unter Eichen fanden wir recht häufig Hexenröhrlinge mit auffallend orangebraun gefärbten Hüten und glatten Stielen:
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Ich tippe mal, dass es sich dabei um eine Varietät des Glattstieligen Hexenröhrlings (B. queletii) handelt. Ähnlich gefärbte Hexen finde ich übrigens regelmäßig in den Münchner Isarauen bei Buchen auf Kalk.

Die Menschenaufläufe in den sonst einsamen Eichen-Kastanien-Wäldern galten natürlich den Porcini, die aber recht vereinzelt wuchsen.
Meist bei Kastanien der Sommersteinpilz (B. aestivalis), den man hier genausogut Spätherbst-Steinpilz nennen könnte:
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Bei Eichen dieser schwarzhütige Steinpilz, den ich als solchen auch bestimmen würde (B. aereus), aber da bin ich mir nicht sicher, ich hab vorher noch nie einen gesehen:
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Der auch?
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Die Steinis sind meist wurmig z'Italien, aber den Italienern macht das scheinbar nix, das sieht man an den getrockneten, die überall verkauft werden.

Morgen kommen noch ein paar hübsche Rauhfüße zum Abschluss.
Gruß aus München
Hias

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Re: XY ungelöst - Teil 4

Christoph G, (vor 7995 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

Besonders die Bilder 2 und 3 sehen fuer mich wie typische "queleten" aus, auch wenn ich die bisher erst einmal live gesehen habe, die schwarzen sind für mich ganz typische Exemplare von B.aereus.
Echt schoene Funde :-))

Gruss Christoph

So, jetzt kommen die Boleten.
Vor allem an Wegrändern unter Eichen fanden wir recht häufig Hexenröhrlinge
mit auffallend orangebraun gefärbten Hüten und glatten Stielen:


Ich tippe mal, dass es sich dabei um eine Varietät des Glattstieligen
Hexenröhrlings (B. queletii) handelt. Ähnlich gefärbte Hexen finde ich
übrigens regelmäßig in den Münchner Isarauen bei Buchen auf Kalk.
Die Menschenaufläufe in den sonst einsamen Eichen-Kastanien-Wäldern galten
natürlich den Porcini, die aber recht vereinzelt wuchsen.
Meist bei Kastanien der Sommersteinpilz (B. aestivalis), den man hier
genausogut Spätherbst-Steinpilz nennen könnte:
Bei Eichen dieser schwarzhütige Steinpilz, den ich als solchen auch bestimmen
würde (B. aereus), aber da bin ich mir nicht sicher, ich hab vorher noch
nie einen gesehen:
Der auch?

Die Steinis sind meist wurmig z'Italien, aber den Italienern macht das
scheinbar nix, das sieht man an den getrockneten, die überall verkauft
werden.
Morgen kommen noch ein paar hübsche Rauhfüße zum Abschluss.
Gruß aus München
Hias

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B. queletii und B. aereus passt *oT*

Jürgen, (vor 7995 Tagen) @ Christoph G

- kein Text -

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Re: Toskana-Pilze Teil 4, Boletus, (6 Fotos)

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7995 Tagen) @ interhias

Hallo Hias,

ich glaube auch, dass es sich um B. queletii handelt, im Süden sehen sie eben oft etwas anders aus. Typisch ist ja, das die Art eben nur in oberen Stielteil glatt ist, gegen die Basis aber durchaus Schuppen aufweist. (und die typisch purpurote Basis)

Mit Grüssen, Markus

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Endlich mal B. queletii und B. aereus gesehen,Dank *oT*

Dedimyk, (vor 7995 Tagen) @ Jürgen

- kein Text -

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Fantastische B. aereus…

Thomas Pruß, (vor 7995 Tagen) @ interhias

… da können sogar bleem und Harry noch neidisch werden. Und ich sowieso! Die sind ja besser als aus jedem Bilderbuch!!!
Neidvolle Grüße ;-)
Thomas

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Foto 1 ist was anderes! (2 Bilder) *PIC*

Andreas ⌂, (vor 7995 Tagen) @ interhias

Hallo,

bei Bild 1 meine ich widersprechen zu müssen. Ich halte das nicht für B. queletii, sondern für Boletus comptus Simonini, einen Verwandten vom Netzstieligen Hexenröhrling, der erst vor ein paar Jahren neu beschrieben wurde.
Ich habe die art vor ein paar Wochen auch am Gardasee gefunden. Jedenfalls halte ich es dafür.
Kennzeichnend sind der graue Hutfilz der jungen Pilze, der nach und nach einem Rosa bis Orangerosa Platz macht, das teils auch luridus so haben kann. Der ist aber vorher nicht graufilzig. Ferner hat er einen gelben Röhrenboden und ein auf die oberste Stielspitze beschränktes, sehr unauffälliges Netz. Ob das vergleichsweise späte Erscheinen auch kennzeichnend ist, weiß ich nicht.
Ein gutes Bild findet sich im GALLI.

Nachfolgend zwei Bilder von meinem Gardasee-Fund von Anfang November:

[image]

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beste Grüße,
Andreas

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Einwand

Jürgen, (vor 7994 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

bei Bild 1 hatte ich auch B. comptus überlegt, aber
- die Huthaut erscheint mir nicht glänzend genug
- die Hutfarbe geht eher ins hell olivgelbe mit orangen Flecken , was ich bei queletii auch schon beobachtet habe
- die Röhren beim jungen Pilz sind gelb (nicht rot wie bei deinem ungefähr gleich alten Fund)
- die Stielbasis ist im Schnitt rot (davon sieht man bei deinem Fund nichts)

Die Exemplare auf Bild 1 sind nur insgesamt etwas zu hell/blass pigmentiert, aber sonst sehe ich keinen Grund, warum das nicht auch B. queletii sein sollte.

Zudem hatte ich den Eindruck, die Bilder 1-3 seien aus demselben Fundzusammenhang (was Interhias bestätigen müsste).

Grüße, Jürgen

P.S.: Schöner Fund am Gardasee (aber B. comptus hätte ich, speziell nach dem Galli-Bild, auf Anhieb darin auch nicht erkannt.)

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Korrektur: die "POREN" sind gelb, nicht rot... *oT*

Jürgen, (vor 7994 Tagen) @ Jürgen

- kein Text -

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Re: Einwand

Andreas ⌂, (vor 7994 Tagen) @ Jürgen

Hallo Jürgen,

ich kann trotzdem fast nicht glauben, dass das Bild 1 ein queletii sein soll. Ich habe noch nie auch nur eine Andeutung von einem grauen Filz über Hutfarbe bei dieser Art gefunden. Das wird für comptus zwar so nicht gezeigt, aber ganz klar beschrieben: "L'evoluzione cromatica del capello, che va da colori grigiastri a colorazioni rosate è piuttosto tipica". Genau das meine ich aber bei Hias' Fund auch so zu erkennen.
Alles andere paßte auch gut bei meinem Gardasee-Fund, u.a. der Stiel mit den schülferigen Flöckchen (beim oberen Bild und bei Galli gut zu sehen) und nahezu fehlendem Netz ("Colore giallo ocraceo, aranciato con estremità superioro poco reticulato o talvolta anche priva di reticolo"), das fast fehlende Rot in der Stielbasis (ist beim ganzen Pilz aber schwach zu erkennen, war in Natura etwas deutlicher), das bei Hias' Fund auch nur wenig ausgeprägt ist ("Carne giallo, un po' rossa solo all'estrema base del gambo o anche completamente gialla").

Dass die Poren jung gelb sind, ist für alle Hexenröhrlinge gleich ungewöhnlich oder auch üblöich, je nachdem wie man das sehen will. Insgesamt hat queletii wohl dir größte Tendenz, wenig orange in den Poren zu zeigen, aber der zweite kleine Pilz auf Hias' Bild scheint mir wiederum doch orangerote Poren zu zeigen. Ich messe dem keinen Wert bei.

Bleibt noch die glänzende gegenüber der matten Hutoberfläche. Hier bin ich der Meinung, dass es sich durchaus um Altersstadien handeln kann, dass nämlich der Glanz (und damit mikroskopisch auch die liegende Kutis von comptus statt aufgerichteten Hyphen von queletii) erst nach Verschwinden des Filzes auftritt.

Nun, das sind natürlich nur meine Hypthesen, KENNEN tue ich die Art natürlich nicht wirklich. Aber wenn mein Gardasee-Röhrling kein B. comptus sein sollte, was dann? Ich glaube kaum, dass es sich um einen Purpur-Röhrling handelt, dazu war das Ding auch zu klein und überhaupt. Und an Boletus luridus mit fehlendem roten Röhrenboden (was ja vorkommt) kann ich auch nicht so recht glauben, auch dazu fehlt mir die rote Stielbasis.
Und das 1. Bild von Hias sieht mir schon nach demselben Pilz aus wie meiner vom Gardasee. Warum sollte comptus im Übrigen nicht mit B. queletii zusammenwachsen, diese Röhrlinge zeigen oft enge Vergesellschaftung.

beste Grüße,
Andreas

bei Bild 1 hatte ich auch B. comptus überlegt, aber
- die Huthaut erscheint mir nicht glänzend genug
- die Hutfarbe geht eher ins hell olivgelbe mit orangen Flecken , was ich bei
queletii auch schon beobachtet habe
- die Röhren beim jungen Pilz sind gelb (nicht rot wie bei deinem ungefähr
gleich alten Fund)
- die Stielbasis ist im Schnitt rot (davon sieht man bei deinem Fund nichts)
Die Exemplare auf Bild 1 sind nur insgesamt etwas zu hell/blass pigmentiert,
aber sonst sehe ich keinen Grund, warum das nicht auch B. queletii sein
sollte.
Zudem hatte ich den Eindruck, die Bilder 1-3 seien aus demselben
Fundzusammenhang (was Interhias bestätigen müsste).
Grüße, Jürgen
P.S.: Schöner Fund am Gardasee (aber B. comptus hätte ich, speziell nach
dem Galli-Bild, auf Anhieb darin auch nicht erkannt.)

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Re: Foto 1 ist was anderes! (2 Bilder)

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7994 Tagen) @ Andreas

Hallo zusammen,

wir haben an den Bestimmungaben auch des öftern netzstielige Hexen, die nicht ganz passen und wo der Röhrenboden etwas anders ist. o fällt der Name B. comtus auch des öftern, aber sicher sind wir eigentlich nie, ob das nun eine gute Art ist oder nur eine Variation..

Mit Grüssen, Markus

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Fundzusammenhang

interhias ⌂, (vor 7994 Tagen) @ Jürgen

Hallo Andreas und Jürgen!

Die ausgewachsenen Pilze habe ich etwa 45 Minuten nach den jungen Exemplaren fotografiert, also nicht genau am selben Standort. Aber soweit ich mich erinnern kann, waren die Standorte ziemlich nahe beieinander und sehr ähnlich. Unter jungen Eichen am Wegrand und im Gebüsch, auf ca. 700 m. Die Hexen wuchsen in ziemlich großen Gruppen.
Am gleichen Standort wie die jungen Hexen wuchsen übrigens auch die Milchling aus Teil 1 (im Forum als Lactarius acerrimus angesprochen).

Gruß
Hias

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Re: Einwand

Jürgen, (vor 7994 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

ich möchte nur anmerken, dass ich nach der Erfahrung mit "Boletus pulchrotinctus" vom Blutsee, der laut Rudi auch von Experten wie Klofac als solcher angesprochen und fast publiziert worden wäre (und sich dann doch als B. legaliae herausgestellt hat), noch vorsichtiger geworden bin, was Funde "neuer" Arten oder "Exoten" angeht. Lieber billige ich einer Art wie B. queletii, deren große Variationsfreude bekannt ist, noch ein etwas weiteres Spektrum zu, als dass ich daraus etwas Neues mache. Diese Vorsicht ist meines Erachtens gerade dann angebracht, wenn (vermeintliche) Doppelgänger am selben Standort auftreten (s.o.).

Etwas anderes ist es, wenn zuverlässige mikroskopische Merkmale hinzukommen: Angeblich soll sich B. comptus von B. queletii ja durch erheblich schmälere, stärker verwobene Huthauthyphen unterscheiden. Aber Matthias hat vermutlich kein Exsikkat gemacht - oder, Matthias?

Per Ferndiagnose will ich mich um Gottes Willen nicht auf B. queletii versteifen, zumal du sicher gewichtige Argumente für Deine Bestimmung hast. Aber nur um noch zwei kritische Punkte abzuklopfen: Könnte es nicht sein, dass die Hüte auf Foto 1 nur etwas überbelichtet sind und deswegen eher grau als gelb wirken? Und wie sieht es denn bei B. comptus - abgesehen von deinem Fund am Gardasee - außerhalb Sardiniens überhaupt mit Nachweisen aus?

Grüße, Jürgen

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Re: Einwand

Andreas ⌂, (vor 7994 Tagen) @ Jürgen

Hallo Jürgen,

natürlich ist immer Vorsicht geboten, wenn man meint, solche "exotischen" Pilze am theoretischen Rand ihres Verbreitungsgebietes zu finden. Das gilt ebenso für meinen comptus-Fund vom Gardasee, den ich ja nur für comptus halte, was aber nicht 100% abgesichert ist und auch nicht 100% sicher sein kann, solange nicht ein Kenner dieser Art (Simonini z.B.) dies bestätigt hat. Leider ist das Exsikkat mangels Trocknungsmöglichkeit dort und einer Frostnacht im Auto ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Was ich mir allerdings schwerlich einreden lassen würde wäre, dass der Gardasee-Pilz ein luridus oder queletii sei.
Dass Matthias' Pilz von Bild 1 Boletus queletii sein könnte will ich natürlich nicht in Abrede stellen. Nur nach Bilder ist es auch bei Röhrlingen manchmal schwierig, definitiv was zu sagen. Es paßte halt so gar nicht in die mir bekannte Variationsbreite von B. queletii, dagegen meinte ich große Ähnlichkeit zum Gardasee-Röhrling zu sehen.
Boletus comptus kommt auch im übrigen Italien vor, z.B. in der Reggio Emilia, was ja nur 200 Kilometer südlich vom Gardasee ist. Der Standort am Gardasee ist der Monte Brione am Nordrand, der für seinen Orchideenreichtum bekannt ist und absolut mediterranen Charakter hat. Es fanden sich glichzeitig einige Cortinarien und auch Lepiota cystidiophora, die nach bisheriger Kenntnis auf die Macchien und immergrünen Eichenwälder des Mittelmeergebiets beschränkt sind.

beste Grüße,
Andreas

Hallo Andreas,
ich möchte nur anmerken, dass ich nach der Erfahrung mit "Boletus
pulchrotinctus" vom Blutsee, der laut Rudi auch von Experten wie
Klofac als solcher angesprochen und fast publiziert worden wäre (und sich
dann doch als B. legaliae herausgestellt hat), noch vorsichtiger
geworden bin, was Funde "neuer" Arten oder "Exoten"
angeht. Lieber billige ich einer Art wie B. queletii , deren große
Variationsfreude bekannt ist, noch ein etwas weiteres Spektrum zu, als
dass ich daraus etwas Neues mache. Diese Vorsicht ist meines Erachtens
gerade dann angebracht, wenn (vermeintliche) Doppelgänger am selben
Standort auftreten (s.o.).
Etwas anderes ist es, wenn zuverlässige mikroskopische Merkmale hinzukommen:
Angeblich soll sich B. comptus von B. queletii ja durch erheblich
schmälere, stärker verwobene Huthauthyphen unterscheiden. Aber Matthias
hat vermutlich kein Exsikkat gemacht - oder, Matthias?
Per Ferndiagnose will ich mich um Gottes Willen nicht auf B. queletii
versteifen, zumal du sicher gewichtige Argumente für Deine Bestimmung
hast. Aber nur um noch zwei kritische Punkte abzuklopfen: Könnte es nicht
sein, dass die Hüte auf Foto 1 nur etwas überbelichtet sind und deswegen
eher grau als gelb wirken? Und wie sieht es denn bei B. comptus -
abgesehen von deinem Fund am Gardasee - außerhalb Sardiniens überhaupt mit
Nachweisen aus?
Grüße, Jürgen

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habe leider kein Exsikkat *oT*

interhias ⌂, (vor 7993 Tagen) @ Jürgen

- kein Text -

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Re: Einwand

Jürgen, (vor 7993 Tagen) @ Andreas

Hallo Andreas,

ich sehe das auch so, dass sich dein Gardasee-Fund nicht mehr in B. queletii pressen lässt. Das Foto von B. comptus bei Galli hat mir nur einen so anderen Eindruck vermittelt, dass ich bei deinem Fund nicht zuerst an dieses Taxon gedacht hätte. Vielleicht hätte ich eher in die Richtung B. lupinus spekuliert.

Grüße, Jürgen