Im Lärchenwald des Wallis *PIC*

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7716 Tagen)

Hallo zusammen,

am vorletzten Wochenende war ich mit den Pilzfreunden aus Zug im Wallis unterwegs. Obwohl eine trockene Gegend, hatte es in den Lärchenwäldern einiges an Pilzen, für uns Tiefländer doch Arten, die man selten sieht. Natürlich Gold-und Hohlfussröhrlinge in Massen, wie das für die Lärchenwälder typisch ist.

Hier einige Bilder von typischen und speziellen Arten:

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Der Rostrote Lärchenröhrling--immer wieder schön anzusehen

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Dottergelber Spateling, Spathularia flavida: hier nicht selten

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Xeromphalina cauticinalis var. cauticinalis (=amara): Bitterer Glöckchennabeling). Nach Antonin bestimmt. Auch dieses Pilzchen ist offenbar typisch in diesen Wäldern.

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Hygrophorus queletii ( Rotschuppiger Schneckling) Dieser seltene Schneckling ist relativ klein; die anderen in dieser Gruppe (um H. russula) sind ja massiv grösser. Typisch ist die leicht weinrötlich geflammte Hutoberfläche und eben der Standort im Lärchenwald.

Nun allen viele Grüsse, Markus (und ein besonderer Dank an die Walliser Organisatoren!)

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Re: Im Lärchenwald des Wallis

Der Juergen, (vor 7716 Tagen) @ Markus Wilhelm

Hallo Markus,

Vielen Dank für dieses kleine und feine Potpourri. Ist die Lärche im Wallis urprünglich heimisch?

Grüßle
Juergen

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Re: Im Lärchenwald des Wallis

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7716 Tagen) @ Der Juergen

Hallo Jürgen,

ja, ich denke schon, ab einer gewissen Höhe gesellen sich dann auch die Arven dazu.

Mit Grüssen, Markus

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Re: Im Lärchenwald des Wallis

Markus_S, (vor 7715 Tagen) @ Markus Wilhelm

Salü Markus

Herzlichen Dank für deinen Bericht und die Bilder.
Geni hat am Samstag an der Pilzausstellung kurz angetönt, dass du am Sonntag im Pfinwald einen schweizweiten Erstfund hattest. Um welchen Pilz handelt es sich dabei? So wie ich dich kenne, hast du sicherlich Bilder davon "geschossen". Wirst du ihn in der SPZ publizieren?

Gruss Markus_S

Hallo zusammen,
am vorletzten Wochenende war ich mit den Pilzfreunden aus Zug im Wallis
unterwegs. Obwohl eine trockene Gegend, hatte es in den Lärchenwäldern
einiges an Pilzen, für uns Tiefländer doch Arten, die man selten sieht.
Natürlich Gold-und Hohlfussröhrlinge in Massen, wie das für die
Lärchenwälder typisch ist.
Hier einige Bilder von typischen und speziellen Arten:
Der Rostrote Lärchenröhrling--immer wieder schön anzusehen

Dottergelber Spateling, Spathularia flavida: hier nicht selten

Xeromphalina cauticinalis var. cauticinalis (=amara): Bitterer
Glöckchennabeling). Nach Antonin bestimmt. Auch dieses Pilzchen ist
offenbar typisch in diesen Wäldern.

Hygrophorus queletii ( Rotschuppiger Schneckling) Dieser seltene Schneckling
ist relativ klein; die anderen in dieser Gruppe (um H. russula) sind ja
massiv grösser. Typisch ist die leicht weinrötlich geflammte Hutoberfläche
und eben der Standort im Lärchenwald.
Nun allen viele Grüsse, Markus (und ein besonderer Dank an die Walliser
Organisatoren!)

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Re: Im Lärchenwald des Wallis

Markus Wilhelm ⌂, (vor 7715 Tagen) @ Markus_S

Lieber Markus,

danke! Die Rarität wäre Entoloma indutoides var. pleurocystidiatum; Beatrice Senn-Irlet hat auch schon einen Nachweis aus der Schweiz.

Viele Grüsse, Markus