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Re: Leccinum schistophilum

Svampskogen, (vor 5025 Tagen) @ Mani walter

Sali Mani

1) Unter 3 % (für ITS) wird oft von einer konspezifischen (zur selben Art gehörigen) Sequenz geredet. Aber eigentlich müsste für jede Gattung ein anderer Grenzwert festgelegt werden, da die Variabilität der ITS (Internal transcribed spacer) nicht in jeder Gattung gleich ist (Quelle: Begerow et al. (2010) Current state cand perspectives of fungal barcoding and rapid identification procedures.). Ich glaube z.B. bei Leccinum ist sie sehr variabel, bei Hebeloma dagegen zu konserviert für phylogenetische Studien. Aber natürlich ist so ein Grenzwert immer mit Vorsicht zu interpretieren. Ich glaube bei gewissen Cortinarienarten, die morphologisch als Arten akzeptiert (z.B. ionochlorus und atrovirens) sind, erwies sich, dass sie identische ITS-Sequenzen besitzen (Quelle: Niskanen, 2008).
Ich kann dir die Sequenzen z.B. als FASTA-Datei schicken, falls du das meinst. Ich werde sie aber so oder so noch auf die NCBI-Datenbank hochladen.

2) Ich denke, dass er zumindest in der Schweiz noch nie gefunden wurde. Auf jeden Fall gibt es keinen Eintrag auf Swissfungi zu L. schistophilum/palustre.

Beste Grüsse Svampskogen

Hoi Svampkogen; Hallo zusammen
Ganz schön beeindruckend, wie ihr alle schon zu Beginn des neuen Jahres
vorlegt!
Abgesehen davon auch förderlich und interessant.
1) Ist es vielleicht möglich, zwei solcher Analysenreihen mit einer geringen
Synonymabweichung ins Forum zu stellen? Oder gibt es vielleicht einen
anderen Weg, dies in relativ einfacher Weise zu übermitteln? Auch z.B.: Ab
welcher Übereinstimmung bzw. Abweichung wird schliesslich noch von einem
Synonym oder einer anderen Spezies gesprochen?
2) Wurde L. schistophillum bzw. palustre auch schon im Alpenraum gefunden?
Danke für euren tollen Austausch und lG. Mani

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