Re: zu Phleogena faginea
Mein erster Fund vor einigen Jahren im Hessischen Spessart war an lebender
Hainbuche (damals wusste ich noch nix von Phleogena), am derzeitigen
Wohnort finde ich sie ausschließlich an diesen abgebrochenen Buchen - was
aber auch sicher damit zusammenhängt, dass ich sie hauptsächlich an
solchen Stämmen suche, die man halt schon von Weitem als mögliche
Kandidaten erkennt. Hermine fand sie schon an Pappel und Weide, ich meine
auch irgendwo im Netz etwas von Eiche und Erle gelesen zu haben.
Dass du sie auch fast ausschliesslich an abgebrochenen Buchen gefunden hast, finde ich schon mal sehr interessant, ob die anderen Bäume aud denen man ihn gefunden hat, gebrochen waren oder nicht weiß man leider nicht. Ich habe ihn jedenfalls noch nie an einem gefällten oder entwurzelten Stamm gefunden.
Dass die Pilzchen besonders selten sind, glaube ich inzwischen nicht mehr,
vielleicht habe ich auch nur Glück bei der Suche oder mit den
entsprechenden Wäldern in der Nähe. Und wieviele bekloppte Pilzler sind
schon im Schnee unterwegs und suchen nach sowas...;)
Selten ist er ganz gewiss nicht. Im Frankfurter Stadtwald, wo es sehr viele abgebrochene Buchen gibt, habe ich ihn an 90 % aller charakteristisch abgebrochenen Stämme gefunden. Meist im Winter aber auch noch weit ins Frühjahr hinein.
Gruß
Michael